3 Tipps zum Facebook Pixel, die du nicht ignorieren solltest

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Wenn du Facebook™ Ads schaltest, dann hast du bestimmt schon vom Facebook™ Pixel gehört. Dieser “Pixel” ist nichts weiteres als ein Codeschnipsel, welchen du auf deiner Webseite einfügst, damit Facebook™ das Nutzerverhalten messen kann. 

Er ist vergleichbar mit dem Google™ Analytics Code, der für statistische Auswertungen genutzt wird. Ein großer Unterschied besteht jedoch darin, dass der Facebook™ Pixel direkt mit deinem Werbeaccount verknüpft ist.

Damit kann Facebook™ mehr Details über deine Webseitenbesucher sammeln und diese Daten in deinem Werbekonto weiterverwenden.

Konkret bedeutet das, dass du diese Daten in deinen Werbekampagnen dazu nutzen kannst, um Facebook™ Nutzer basierend auf ihrem Verhalten anzusprechen.

Ein konkretes Beispiel: Facebook™ weiß dadurch ganz genau, welche Nutzer ein Produkt im Onlineshop angeschaut, in den Warenkorb gelegt oder gekauft haben. Diesee Aktionen zeichnet der Facebook™ Pixel als sogenannte “Events” auf.

Diese Events werden zu dem Standard-Pixel-Code von Facebook angefügt. Um das auf deiner Webseite zu integrieren, benötigst du technisches Know-How und darfst keine Angst vor HTML/Javascript Codes haben.

Hinweis: Am Ende dieses Artikels verrate ich dir, wie du diese Events ganz ohne technische Kenntnisse auf deiner WordPress-Webseite einbinden kannst.

Facebook hat mittlerweile 17 solcher Standard-Events definiert, und du hast zudem die Möglichkeit, eigene weitere Events zu definieren. Aber keine Angst, in der Regel kommst du mit den folgenden Standard-Events sehr weit und brauchst bei weitem nicht alle diese zu nutzen.

Die wichtigsten Standard-Events sind:

  • ViewContent (ein Produkt wurde angesehen)
  • AddToCart (Produkt zum Warenkorb hinzugefügt)
  • InitiateCheckout (Zahlungsvorgang wurde gestartet)
  • Purchase (Kauf wurde abgeschlossen)
  • Lead (eine neue Kontaktanfrage wurde generiert)
  • CompleteRegistration (eine neue Registration wurde abgeschlossen)

Mit diesen spezifischen Events kannst du dann neue Werbekampagnen erstellen und Facebook™ darauf optimieren lassen.

Verkaufst du beispielsweise ein Produkt für Hundehalter und möchtest gerne zuerst deinen Newsletter mit Hund Interessenten “füllen”, dann kannst du eine Kampagne starten und auf den Event “Lead” optimieren lassen.

Willst du neue Hundefans in die Newsletterliste bringen, und hast eine große Zielgruppe festgelegt, dann sucht dir Facebook™ innerhalb dieser Zielgruppe diejenigen heraus, welche zu früheren Zeiten schon mit einem “Lead” Event markiert wurden… Das sind diejenigen Nutzer, von denen Facebook™ früher schon mal passende Daten eingesammelt hat.

Damit kommen wir nun zum ersten Tipp.

Tipp #1 – Nutze die Facebook™ Standard-Events

Nutze wenn möglich die oben beschriebenen Facebook™ Standard Events, damit du in neuen Werbekampagnen auf das Marketingziel “Conversions” optimieren kannst.

Somit profitierst du von den gesammelten Daten und der Facebook™ Algorithmus kann für dich die besten Nutzer innerhalb der festgelegten Zielgruppe finden. 

Deine Aufgabe liegt dann primär darin, super relevante und “catchy” Anzeigen zu erstellen, damit du die Aufmerksamkeit der Nutzer erhältst – und Facebook™ machte alles weitere, um dir die richtigen Leute zu schicken.

Erweitere wenn möglich deine Conversion-Events mit weiteren Parametern, um die Besucher noch genauer tracken zu können. 

Das bringt uns zu Tipp #2.

Tipp #2 – Füge Parameter zu den Events hinzu

Wenn du die angesprochenen Standard-Events verwendest, dann hast du zusätzlich noch die Möglichkeit, diesen weitere Daten “mitzugeben”.

Verkaufst du ein eBook zum Thema “Mit dem Hund stressfrei zum Tierarzt” für 19€, dann würde der “AddToCart” Event beispielsweise so aussehen:

fbq(‚track‘, ‚AddToCart‘ , {content_name: ‚ebook_hund_stressfrei‘, value: ’19‘, currency: ‚EUR‘})

Du siehst dass diesem Code sowohl der Produktname, der Preis sowie die Währung mitgegeben werden. Diese Angaben müssen dann dem Facebook™ Pixel Tracking hinzugefügt werden, damit diese Warenkorb Aktion auch ideal ausgewertet werden kann. Gerade wenn du mehr als ein Produkt im Angebot hast, ist ein genaues Tracking absolut entscheidend.

Ein weiterer Vorteil von solchen Parametern ist es, dass du die verwendeten Werte zur Erstellung von neuen Custom Audiences nutzen kannst.

Verkaufst du zum Beispiel mehrere eBooks zu verschiedenen Themen, dann kannst du basierend auf dem im Beispiel erwähnten “content_name” Parameter individuelle sog. Custom Audiences (Zielgruppen) erstellen. Das bedeutet, dass du damit alle Leute, die ein bestimmtes Produkt in den Warenkorb gelegt haben, aber dieses noch nicht gekauft haben, wieder ansprechen kannst.

Dasselbe gilt auch für den “value” Parameter. Damit kannst du eine Liste mit den Nutzer erstellen, die von dir eBooks für 19€ gekauft haben. Alle dieser Daten helfen dir letztlich dabei, sehr spezifische Zielgruppen für weitere Marketingaktivitäten zu erstellen.

Tipp #3 – Teste, ob dein Pixel korrekt funktioniert

Es kann schnell passieren, dass du den Pixel an der falschen Stelle eingefügt oder durch Copy & Paste nicht den ganzen Code-Schnipsel kopiert hast.

Auch die Erweiterung des Pixels durch die Standard-Events stellt in der Praxis oftmals eine Fehlerquelle dar, insbesondere man das noch nie gemacht hat oder sich noch nicht sonderlich gut auskennt.

Um deinen Pixel zu testen und sicherzustellen, das alles korrekt funktioniert, installierst du dir am einfachsten die kostenlose Chrome Erweiterung namens “Facebook™ Pixel Helper”. Damit siehst du genau, ob dein Pixel irgendwelche Fehler meldet, oder ob alles seine Richtigkeit hat. 

Fazit

Der Facebook™ Pixel ist ein mächtiges Werkzeug und sollte immer auf deiner Webseite installiert werden –  ganz egal, ob du aktuell schon Werbeanzeigen auf Facebook™ bzw. Instagram schaltest oder das erst später machen willst.

Installiere deshalb den Pixel auf jeden Fall als erstes. Darauf basierend kannst du die nötigen Custom Audiences erstellen. Sobald du dann mit bezahlter Werbung startest, kannst du dann direkt Retargeting Kampagnen erstellen.

Desweiteren zeigen dir die Facebook Analytics (direkt über den Facebook™ Business Manager einsehbar) wertvolle Informationen zu dem Nutzerverhalten auf, wie du das vielleicht bereits von Google™ Analytics her kennst.

Wie kannst du nun ganz einfach deinen Pixel um die Standard-Events erweitern? Solltest du unser Plugin WPMarketingLabs auf deiner WordPress Seite bereits im Einsatz haben, dann bist du bestens ausgerüstet, um diese Events super einfach auf deiner Seite zu integrieren. 

Falls du kein WordPress nutzt, dann haben wir dir ein kostenloses Tool gebaut, den “PIXELconverter”. Dort trägst du einfach deine Facebook Pixel ID ein, füllst falls gewünscht die weiteren Parameter mit Daten aus, und klickst anschließend auf “Pixel jetzt erstellen”. Danach kannst du den generierten Pixel kopieren und auf deiner Webseite einfügen. Fertig!

Zusammengefasst hier nochmals die wichtigsten Punkte:

  1. Installiere den Facebook Pixel auf deiner Webseite. Wenn du WordPress nutzt, dann hilft dir unser Plugin WPMarketingLabs, um den Pixel mit wenigen Klicks zu installieren.
  2. Füge erweiterte Parameter zum Pixel hinzu, um damit die Besucher deiner Seite gezielt einzusammlen und in unterschiedliche Segmente zu unterteilen.
  3. Teste immer, ob der Pixel wie gewünscht funktioniert. Nutze unser Tool PIXELconverter, um damit den Code für deine Webseite ganz einfach erstellen zu können.

Bei Fragen kannst du dich jederzeit gerne direkt mit uns in Verbindung setzen.

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